Auch nach fast siebzig Jahren internationaler Entwicklungshilfe und Entwicklungszusammenarbeit müssen wir im 21. Jahrhundert nach wie vor große Unterschiede zwischen den Regionen des Globalen Nordens und des Globalen Südens feststellen. In vielen Ländern mittleren und niedrigen Einkommens fehlt es noch immer an grundlegender Infrastruktur für einen Großteil der Menschen: Es gibt nicht ausreichend sanitäre Anlagen, Zugang zu sauberem Trinkwasser oder Schutz vor extremen Natur- und Umweltereignissen.

Wir bei Heidelberg Sustainable Development Abroad e.V. (HeiSDA) wollen diese Realität nicht als Status quo hinnehmen oder die Verantwortung dafür allein den großen globalen Akteuren überlassen – wir wollen selbst tätig werden und uns für eine gerechtere Welt einsetzen. Wir sind gemeinsam für die Zukunftsfähigkeit der globalen Gemeinschaft verantwortlich und aus den Erfahrungen vieler unserer Mitglieder in der internationalen Entwicklungszusammenarbeit wissen wir, dass bei gut geplanten Maßnahmen jeder individuelle Beitrag einen positiven Unterschied macht. Großes beginnt im Kleinen – das gilt auch für die Entwicklungsprojekte, die wir unterstützen.

Leitend für unsere Arbeit ist ein zeitgemäßes Konzept von Entwicklungszusammenarbeit. HeiSDA macht sich gemäß der Maxime „Hilfe zur Selbsthilfe“ für die Eigenverantwortung und Selbstbestimmung derjenigen stark, die von unserer Hilfe profitieren sollen. Einzelne Entwicklungsprojekte sind nur dann langfristig gewinnbringend und sinnhaft für die Menschen vor Ort, wenn die Initiative von ihnen ausgeht und so die Unterstützung vor Ort gewährleistet ist.

Als gemeinnütziger Heidelberger Verein wollen wir außerdem ein Forum für den Austausch über internationale Zusammenarbeit und Entwicklungszusammenarbeit sein – sowohl untereinander als auch in die Heidelberger Gesellschaft hinein.